#015 | 2026 offensiv entscheiden – Mut statt Angst als Unternehmerprinzip

Shownotes

Ich teile meine Gedanken zum Start ins Jahr 2026. Was beschäftigt uns als Unternehmer, welche Themen sollten wir in 2026 verstärkt angehen, auf welche Eigenschaften kommt es jetzt an und wie gelingt es aus einer diffusen Gesamtsituation, Chancen zu entwickeln. Grundsätzlich sollten wir dem Jahr mit mehr Offensive statt Defensive begegnen und die gestalterischen Möglichkeiten nutzen. Dazu habe ich 5 Thesen.

Themen in der Folge:

  • Jahresstart als strategischen Schaltmoment nutzen
  • Unsicherheit als Normalzustand unternehmerisch annehmen
  • These 1: Offensive Entscheidungen schaffen Zukunftsfähigkeit
  • Klarheit statt Zögern – Führung zeigt Richtung
  • These 2: Mut ist präzise Entscheidungsarchitektur
  • Entscheidungsstärke statt endloser Abstimmungsschleifen
  • These 3: KI verändert Führung und Geschäftsmodelle
  • KI-Kompetenz wird zur Chefsache
  • These 4: Fokus durch bewussten strategischen Verzicht
  • Relevantes stärken, Irrelevantes konsequent beenden
  • These 5: Unabhängigkeit sichert Resilienz und Handlungsfähigkeit

- Führungsbotschaft 2026: Orientierung, Vertrauen, Zuversicht

Host und Podcast

Website: Christian Haak

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Präsentiert von: Christian Haak Podcast

Transkript anzeigen

00:00:09: Hallo und herzlich willkommen im Christian Haak Podcast.

00:00:13: Ich gehe den Erfolgsgeheimnissen herausragen, der Persönlichkeiten und Unternehmer auf den Grund, um ihr Know-how für jeden zugänglich zu machen.

00:00:22: Lasst euch von dem besten ihres Fachs dazu inspirieren, es ihnen gleich zu tun und das Beste aus euch herauszuholen.

00:00:33: Herzlich willkommen zum Start ins Jahr.

00:00:37: Was mich zu dieser Jahreszeit umtreibt und beschäftigt, sicherlich wie viele von Ihnen und wie viele derer, mit denen ich im Austausch bin, gerade jetzt zur Jahreswende, ist die Frage, was bedeutet diese diffuse Gesamtsituation des letzten Jahres, wo Klarheit fehlt, wo nicht so richtig zu erkennen ist, wie entwickeln sich die Dinge weiter?

00:01:01: Wir haben in vielen finanzpolitischen, steuerpolitischen, geopolitischen Entwicklungen und auch in unserer Wirtschaft momentan eine Situation, in der wir uns fragen, was wird in den nächsten Wochen und Monaten genau passieren.

00:01:17: Nicht, dass diese Frage nicht in jedem Jahr und immer existiert, aber im Moment ist die Gesamtlage doch besonders unklar.

00:01:25: Die wirtschaftliche Entwicklung stagniert.

00:01:27: Wir haben leichte Signale für eine positive Entwicklung in den nächsten Monaten.

00:01:35: Aber ob das so kommt und inwieweit das so sein wird, lässt sich heute sicherlich noch nicht mit Gewissheit sagen.

00:01:43: Ich möchte deshalb dieses Jahr beginnen mit einer persönlichen Einordnung in der heutigen Folge einmal fünf Thesen diskutieren, die gerade in so einer Zeit auch helfen können, Entscheidungen zu treffen, Klarheit zu schaffen und doch das eigene handeln und das eigene Unternehmen oder die Unternehmenseinheit, die man verantwortet, auf Kurs zu halten.

00:02:07: Wir sind in der Zeit, in der durch diese Unsicherheit viele der Themen vertagt worden sind, wo man sich abgesichert hat, wo man Investitionen aufgeschoben hat, wo in Arbeitsgruppen Themen vertagt worden sind und auf die Zukunft geschoben wurden, also unterm Strich mehr abwarten.

00:02:29: mehr zögern, mehr zaudern, also eher Defensive, aber das schafft keine Stabilität, das schafft weitere Unsicherheit über die Frage, wo geht es eigentlich hin und auf welche Themen kann ich setzen.

00:02:42: Der Jahrestart, wie jedes Jahr, ist immer ein Moment, in dem man innehalten kann und darüber nachdenken kann und auch aus meiner Sicht sollte, wie kann ich mich strategisch für die kommenden Monate, für das ganze Jahr entsprechend aufstellen.

00:03:05: Man könnte sagen, es ist so eine Art strategischer Schaltmoment, in dem man den Hebel wieder umlegt und sagt, darauf setze ich, dahin geht es, das sind die Fokusthemen.

00:03:18: Also als Unternehmer und unternehmerisch denkender Mensch entscheide ich jetzt darüber, bestimme ich den Kurs, oder lasse ich den Kurs bestimmen.

00:03:30: Wir leben in einer Zeit, in der diese Unsicherheit, die ich bereits angesprochen habe, kein Ausnahmezustand ist, sondern das ist der Normalzustand.

00:03:42: Vielleicht nur eine kleine Randbemerkung, aber ich glaube ein ganz wesentlicher Teil, denn wenn wir begreifen, dass Unsicherheit normal ist, also eine erhebliche Unsicherheit, dass die Ordnung, in der wir über viele Jahrzehnte groß geworden sind und die wir gewohnt waren, dass diese Ordnung in großen Teilen nicht mehr so existiert und sich die Dinge neu fügen werden.

00:04:07: Das sollten wir und müssen wir aus meiner Sicht akzeptieren und wir sollten für uns innerlich eine Haltung dazu entwickeln, dass wir das als normalen Teil unserer Realität empfinden und auch eben entsprechend so agieren.

00:04:29: Was können wir nun tun?

00:04:31: Also Führung zeigt sich aus meiner Sicht nicht durch Abwarten, sondern Führung zeigt sich durch Klarheit.

00:04:41: Und gerade in einer solchen Zeit wird von der Führung Klarheit erwartet.

00:04:47: Es wird Zuversicht und Lust machen auf Zukunft erwartet.

00:04:54: Wenn wir uns die Neujahrsansprache unseres Bundeskanzlers anhören, dann werden dort viele innerlich richtige Punkte angesprochen, aber in einer aus meiner Sicht visionslosen und blassen, blutleeren Art und Weise präsentiert, dass man sich fragt, ist das die Vision, der ich folgen soll, ist das die Führungskraft, der ich glauben kann und hinter die ich mich mit meiner ganzen Kraft stelle?

00:05:26: oder weg diese Präsentation neue Zweifel.

00:05:29: Ich will das gar nicht weiter hier politisch besprechen oder kritisieren.

00:05:35: Ich nehme es einfach als Beispiel von Leadership, die sehr sichtbar ist für uns alle an dieser Stelle und die in einer solchen Zeit eine große Strahlkraft und Bedeutung hat.

00:05:48: Jeder von uns der in seinem Unternehmen mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in ähnlicher Führungsverantwortung ist, hat eine ähnliche Streikraft und hat auch eine ähnliche Wirkung, die er damit erzeugt, auf diejenigen, für die er verantwortlich ist.

00:06:07: Und ich habe mir dazu einmal ein paar Gedanken gemacht und möchte sie gerne hier in fünf Thesen zusammenfassen.

00:06:17: Meine erste These dazu ist, Defensive schützt die Liquidität, Offensive schafft Zukunftsfähigkeit.

00:06:27: Was will ich damit sagen?

00:06:29: In einer Zeit der Unsicherheit ist Defensive sicherlich legitim und auch das kluge Überlegen, in welche Richtung geht es weiter, ist mit Sicherheit vernünftig und auch geboten.

00:06:44: Aber das darf kein Dauerzustand sein.

00:06:47: Zukunft entsteht nicht dadurch, dass ich mich permanent absichere, sondern dadurch, dass ich eine Richtung vorgebe und Investitionsentscheidungen treffe.

00:06:59: Ich meine im Form der Kommunikation gar nicht immer nur die verbale Kommunikation, sondern ich meine hier auch durch Leadership die Art von Kommunikation, die die Menschen eben deshalb wahrnehmen, weil sie spüren, Es passiert etwas.

00:07:16: Ein Unternehmen investiert in einen Standort, ein Unternehmen investiert in Mitarbeiter, ein Unternehmen investiert in bestimmte Technologien, ein Unternehmen investiert in eine Reorganisation zu Käufe, in einen sich neu aufstellen.

00:07:30: Also Menschen spüren, da hat jemand eine Idee von der Zukunft und er trifft Entscheidungen, die diese Zukunft unterstützen und auch deutlich machen, man bekennt sich zu diesen Entscheidungen.

00:07:46: Werden die alle richtig sein?

00:07:48: Wissen wir, ob die richtig sind?

00:07:50: Nein, mit Sicherheit nicht.

00:07:52: Aber wir schaffen Zuversicht, dass die Dinge sich in eine bestimmte Richtung entwickeln.

00:07:58: Und wenn diese einer klugen Überlegung folgen, dann werden auch viele Menschen sich innerlich und dann auch in ihrem konkreten Handeln anschließen und dem folgen.

00:08:11: Das bedeutet, Konkret für uns als Führungskräfte, wir sollten klare, konkrete, inhaltliche Punkte festlegen.

00:08:21: In welche Zukunftsfelder investieren wir trotz angespanter Lage?

00:08:26: Welche Geschäftsbereiche sollen wachsen?

00:08:30: Welche sollen nicht wachsen?

00:08:33: Klarheit ist hier gefordert.

00:08:35: Wo positionieren wir uns aktiv im Markt statt nur auf das Thema Kosten zu schauen.

00:08:43: Ich höre bei vielen Kunden wieder, wir wollen Kosten im Griff haben, wir wollen wieder Kostenführerschaft anstreben, wir wollen uns wieder von der Kostenseite optimal aufstellen.

00:08:55: Also in Zeiten von Unsicherheit das Thema Kosten im Blick zu haben, das ist ja kaufmännische Vernunft.

00:09:04: Aber es zum neuen Dogma zu machen und von einem Extrem, also von Offensiver Investitionstätigkeit in eine reine Kostenorientierung zu drehen, ist aus meiner Sicht kontraproduktiv.

00:09:20: Das kann man im Hintergrund tun, das sollte man aber nicht so sehr ins Schaufenster stellen, denn um die Zukunft zu gewinnen, brauchen wir offensive Entscheidungen.

00:09:32: Deshalb, zu meiner ersten These, die Frage hier an alle.

00:09:35: Welche Entscheidungen schieben Sie seit Monaten vor sich her?

00:09:38: Welche Entscheidung müsste eigentlich getroffen werden, sollte getroffen werden, drängt getroffen zu werden und ist bisher noch nicht getroffen worden?

00:09:49: Also, das Timing jetzt zum Jahresstaat ist großartig, um hier ein Signal zu setzen und zu sagen, wir haben jetzt eine Zeit lang nachgedacht, wir haben auch eine Zeit lang nichts gemacht, aber jetzt entscheiden wir sichtbar an dieser Stelle in diese und jene Themen.

00:10:05: Das ist für mich Tese eins.

00:10:08: Tese zwei, die hat auch damit zu tun, aber die ist eher überlagern, eher auf einer Meta-Ebene.

00:10:19: Für mich bedeutet das Mut ist keine Emotion.

00:10:24: Mut ist im unternehmerischen Sinn eine Entscheidungsarchitektur.

00:10:29: Angst zeigt sich hier strukturell.

00:10:32: Vertragen, zusätzliche Schleifen, unklare Zuständigkeiten, sich nicht festlegen.

00:10:39: Mut zeigt sich auch organisatorisch.

00:10:42: Klare Entscheidungen, klare Verantwortung, klare Zuständigkeiten, klare Organisationen, also Klarheit für Menschen, wer für was verantwortlich ist, wer sich um was kümmert, welche Themen von wem nach vorne getrieben werden.

00:11:03: Wirksamer Mut ist nicht das laute Herausschreien irgendwelcher Themen.

00:11:10: Wirksamer Mut ist in dem Sinne für mich einfach Präzision.

00:11:15: Klarheit, was tun wir, wer tut es, wann tun wir es, was passiert, wenn wir es nicht tun.

00:11:22: Auch Konsequenzen gehören dazu.

00:11:25: Mut entsteht also auch insbesondere dort, wo Verantwortung eindeutig zugeordnet ist, wo nämlich Sicherheit entsteht.

00:11:34: Ich habe Verantwortung.

00:11:36: Ich darf entscheiden in Klammern.

00:11:39: Ich muss auch entscheiden.

00:11:41: Aber für mich ist klar, dass ich entscheiden kann und dass ich etwas tun kann, dass ich mich hier unternehmerisch entfalten kann.

00:11:49: Ich habe also Leitplanken rechts und links, anhand derer ich mich orientieren kann und zwischen denen ich den Freiraum ausfüllen kann.

00:11:59: Also.

00:12:00: Was sollten wir hier tun?

00:12:01: Wir sollten klar definieren, wer was wie entscheiden kann.

00:12:07: Wir sollten Gremien und diese ewigen Abstimmungsschleifen reduzieren, schneller werden, klarer werden, sichtbarer werden und Entscheidungen sichtbar machen und begründen.

00:12:22: Also vielleicht könnte man für dieses Jahr einfach mal das Motto ausgeben, ich entscheide das jetzt und zwar so.

00:12:30: Klarheit schaffen.

00:12:32: Lieber im Nachgang einmal korrigieren, als ewig herumlamentieren und sich nicht festlegen.

00:12:41: Meine dritte These zum Jahr, ich glaube die beschäftigt uns alle auch schon seit geraumer Zeit.

00:12:50: Die künstliche Intelligenz verändert Organisationen und Geschäftsmodelle.

00:12:56: Und auch die Führung, die damit einhergeht.

00:12:58: Führung muss sich hier selbst neu erfinden, selbst neu definieren.

00:13:03: Also ich spüre hier bei vielen Derra, mit denen ich im One-on-One Sparring bin oder bei Geschäftsführungsgremien, die ich begleite und berate, dass das Thema KI nicht nur ein technisches organisatorisches, kein IT-Thema ist.

00:13:25: Nicht nur ein Thema, mit dem man sich im Unternehmen eben jetzt mal beschäftigen muss, sondern ein ganz klarer Produktivitäts- und Führungssiebel, der komplett verändert, wie wir Unternehmertum denken, organisieren und leben.

00:13:43: Also KI verändert die Wertschöpfung im Unternehmen.

00:13:47: Wo verdienen wir mit was Geld?

00:13:49: verändert Rollenbilder im Unternehmen.

00:13:52: Wer ist für was zuständig und verantwortlich?

00:13:55: Welche Rolle habe ich inne?

00:13:57: Was wird von mir in dieser Rolle auch erwartet?

00:14:01: Bin ich derjenige, der Dinge zum Beispiel über KI Software Roboter oder Hardware Roboter Tools?

00:14:12: organisiert vorantreibt oder bin ich derjenige, der immer noch selber entsprechende Fähigkeiten haben muss.

00:14:20: Das verändert Rollen, Bilder und Rollen Anforderungen und vor allen Dingen auch Kompetenzanforderungen, die damit einhergehen.

00:14:26: Und verändert auch Entscheidungslogiken, die daran hängen.

00:14:30: Also, wo wird was von wem oder von was entschieden?

00:14:34: Entscheidet die KI bestimmte Themen oder sind es menschengemachte Entscheidungen?

00:14:39: Auch das muss in Organisationen neu überlegt und neu organisiert werden.

00:14:44: Wir Führungskräfte müssen lernen, anders zu führen und wir müssen uns vor allen Dingen momentan stärker und tiefgreifender weiterentwickeln, als wir das bisher je getan und wahrscheinlich auch je gemusst haben.

00:14:58: Also KI ist für Führungskräfte elementares Instrumentarium geworden als Thema.

00:15:08: KI darf nicht und kann nicht nur delegiert werden, sondern wer das tut, verliert seine strategische Steuerungsfähigkeit.

00:15:18: KI ist wie eine Jacke, wie ein Anzug, den wir Maskeschneider tragen müssen und mit dem wir durch unsere Unternehmenswelt laufen, der Teil von uns und von unserem Erscheinungs- und Skillset ist.

00:15:33: Also, was sollten wir konkret innerlich tun?

00:15:37: Wir sollten klären, wo KI Effizienz steigert und wie sie vor allen Dingen das Geschäftsmodell verändert oder welche neuen Möglichkeiten eben dadurch entstehen.

00:15:49: Es ist kein reines Effizienzsteigerungstool, sondern die Veränderung, die damit einhergeht, ist viel tiefgreifender.

00:15:57: Und auch hier mein Tipp nicht.

00:16:00: nach Perfektion streben, sondern experimentieren und ausprobieren.

00:16:05: Wir werden mit einem Instrument oder einer Technologie, die sich selbst im Wochenrhythmus weiterentwickelt, nie eine perfekte Lösung für unser Unternehmen finden, sondern wir werden mit Themen experimentieren und sollten mit Themen experimentieren und überlegen.

00:16:22: Wo können diese Themen grundsätzlich helfen und wie können wir diese Themen grundsätzlich spielen?

00:16:28: Das ist viel wichtiger als konkrete Tools und konkrete einzelne Anwendungsfälle, bis in die hundert Prozent Perfektion durchzudenken und durchzuorganisieren.

00:16:39: Also, unterm Strich heißt es, wir Führungskräfte müssen selber KI-Kompetenz aufbauen.

00:16:46: Und zwar schnell.

00:16:48: Das ist kein Thema, wo wir zuwarten können und dürfen, sonst werden wir abgehängt, kann man sagen und vielleicht auch aussortiert.

00:16:57: Also Kernfrage auch hier für jedes Unternehmen.

00:17:02: Wo entscheidet in meinem Unternehmen oder meiner Organisation KI künftig schneller und besser als der Mensch?

00:17:08: Wo ist KI der Hebel, mit dem wir die Fähigkeiten potenzieren und steigern können?

00:17:15: Also Was ist sozusagen unser KI-Exosglatt, das uns hilft, unsere Fähigkeiten exponentiell zu steigern?

00:17:24: Das kann ich auf den einzelnen übertragen, das kann ich auch auf die ganze Organisation übertragen.

00:17:28: Das sind Fragen, mit denen sollten und müssen wir uns sehr, sehr zeitnah in den Organisationen beschäftigen, um herauszufinden, wo Lösungspotenzial steckt und wo Zukunftspotenzial steckt.

00:17:50: An dieser Stelle ein kurzer Hinweis in eigener Sache für diejenigen Untermeins zu hören, die sich gerade in ihrem eigenen Unternehmen mit relevanten Zukunftsfragen befassen und die deren Ausgestaltung und die Umsetzung von Lösungen beschleunigt und ergebnisorientiert für den Erfolg vorantreiben wollen.

00:18:18: Oder verbindet euch gern über LinkedIn mit mir.

00:18:21: Wer ab to date bleiben möchte, dem empfehle ich, mein Newsletter zu abonnieren.

00:18:25: Im Rahmen dieses Podcasts, aber auch darüber hinaus, trage ich gern als Speaker in Präsenz, als Moderator oder online zur Inspiration eures Publikums im Rahmen eurer Veranstaltungen bei.

00:18:39: Wer Interesse an Werbung oder einer sinnvollen Werbepartnerschaft im Rahmen des Christianhag Podcasts hat, ist herzlich willkommen.

00:18:47: So oder so freue ich mich auf und überregen Austausch mit euch.

00:18:51: Nehmt jetzt einfach Kontakt zu mir auf.

00:18:58: Meine vierte These ist bei all den Themen, die da sind und all dem Rauschen, das uns umgibt.

00:19:06: Strategie bedeutet nicht nur sich für etwas zu entscheiden, sondern vor allen Dingen auch zu sagen, ich verzichte begründet auf etwas.

00:19:16: und bin auch konsequent in der Umsetzung.

00:19:18: Also nicht alles, was spannend und interessant ist und irgendwie notwendig wäre, ist auch von einem selber oder auch in der Organisation leistbar.

00:19:28: Viele Initiativen verwässern, weil sie am Ende wirkungslos bleiben und auch Führungsfähigkeit unterlaufen.

00:19:39: Das ist als wenn ich auf einem Schiff mit einem Mal mehrere Antriebe, Teste und mehrere Ruder im Wasser habe und irgendwie an vielen Stellen in unterschiedliche Richtungen gearbeitet wird.

00:19:53: Am Ende hält mich das auf und bringt mich das von meinem Kurs ab.

00:19:58: Wenn ich ein Kurs habe, werde ich immer Klarheit haben, was hilft mir, diesem Kurs näher zu kommen, selbst wenn ich nicht ganz auf Kurs bin.

00:20:08: Was bringt mich eher ran und was treibt mich eher weg?

00:20:11: Also, Fokus!

00:20:13: entsteht gerade in Zeiten von Unklarheit durch konsequentes Nein sagen.

00:20:18: Und konsequentes Nein sagen ist nur dann wirksam, wenn es ein spürbarer Verzicht ist.

00:20:24: Wenn ich also merke, dass tut weder sich es nicht tun.

00:20:28: Also es geht nicht darum, auf etwas zu verzichten, was einem eh egal ist im Unternehmen, sondern es geht darum, auf etwas zu verzichten, von dem man sagt, eigentlich wäre das doch eine ganz... gute Ideen.

00:20:42: Eigentlich würde ich das doch gerne tun und ist dann nicht zu tun.

00:20:48: Mit der klaren Entscheidung, es gibt etwas anderes, das noch wirksamer ist, weil es insgesamt klare auf das Gesamtziel einzahlt.

00:20:57: Also Umsetzung in diesem Kontext folgt einer Logik und folgt einer Systematik und ist kein Zufall.

00:21:06: Brauchen also konkrete inhaltliche Punkte, mit denen wir uns überlegen, Wo reduziere ich z.B.

00:21:14: parallele Projekte?

00:21:16: Wo setze ich klare strategische Prioritäten für die Jahre für die Jahre?

00:21:20: Was bei all den Möglichkeiten tue ich nicht mehr?

00:21:24: Und worauf lege ich dann konsequent meine Ressourcen, meine Menschen, meine Organisationsressourcen, meine Technologien, meine kreativen Kapazitäten?

00:21:37: Also, man könnte sagen, In dieser Zeit des Rauschens und der Ablenkung heißt Führung heute mehr Dinge zu stoppen als neue zu starten.

00:21:48: Heißt die relevanten Dinge im Fokus zu haben und die irrelevanten Dinge zurückzufahren.

00:21:58: Meine fünfte These heißt Krisenfestigkeit entsteht aus Unabhängigkeit.

00:22:07: Partnerschaften wirken aus Stärke heraus, nicht aus Abhängigkeit.

00:22:13: Wir brauchen resiliente Strukturen.

00:22:18: Das gilt für die Bundesrepublik, das gilt aber auch in der Bundesrepublik für jedes einzelne Unternehmen.

00:22:25: Was meine ich damit?

00:22:26: Natürlich sind wir nicht alleine auf der Welt und natürlich sind wir immer in Abhängigkeiten.

00:22:33: Aber es geht darum, die Abhängigkeit von einzelnen Märkten, von einzelnen Lieferketten, von einzelnen Ländern oder auch von einzelnen konkreten Differanten zu reduzieren.

00:22:46: Es fängt damit an, sich dessen bewusst zu werden, wo haben wir Risiken, wo gibt es Alternativen, wo haben wir vielleicht schon Alternativen auch in unseren Strukturen, die wir ausbauen und intensivieren können.

00:23:02: Unternehmerisch denken bedeutet hier gezielt, Unabhängigkeit aufzubauen.

00:23:09: und damit Freiheit zu gewinnen.

00:23:13: Partnerschaften sind dann besonders wirksam und partnerschaftlich, wenn sie aus eigener Stärke heraus entstehen und nicht aus einer Abhängigkeit.

00:23:24: Stärke bedeutet hier, die Freiheit für etwas Entscheidungen zu treffen, die Freiheit für die Partnerschaft oder auch unabhängig von der Partnerschaft zu sein.

00:23:37: Freiheit bedeutet hier, die richtigen Entscheidungen anhand der Sache treffen zu können.

00:23:43: Das bedeutet, dass wir in unseren Unternehmen Lieferketten und Märkte in den Blick nehmen sollten, dass wir diese Beziehung kritisch prüfen sollten und Alternativen suchen sollten.

00:23:56: Die klassische alte Regel aus dem Einkauf immer mindestens drei Lieferanten zur Verfügung zu haben, ist hier vielleicht auch eine gute Richtschnur für die Prüfung.

00:24:08: Das bedeutet nicht, dass ich überall drei Alternativen haben muss.

00:24:12: Das bedeutet aber, dass ich überhaupt Alternativen habe und Ideen habe und ein Bewusstsein dafür habe, wo bin ich abhängig?

00:24:23: Wo muss ich auch möglicherweise mit dieser Abhängigkeit leben?

00:24:26: Wie kann ich für die damit einhergehenden Risiken vorsorgen?

00:24:30: Und wo gibt es Alternativen, die heute schon da sind?

00:24:33: oder wo gibt es Alternativen, die ich noch entwickeln kann und will.

00:24:39: Partnerschaft bedeutet auf Augenhöhe miteinander zu agieren und nicht aufgrund von Abhängigkeit oder Absicherung.

00:24:50: Also auch hier gilt Führungsinstrument, Klarheit erzeugt Handlungsfähigkeit.

00:24:59: Auch das als Signal in die Organisation hinein für das eigene Selbstbewusstsein und die eigene Stärke.

00:25:07: Wir stehen hier.

00:25:08: Wir sind Teil einer Gemeinschaft und wir sind auch Teil von Strukturen.

00:25:14: Aber wir sind nicht komplett abhängig von diesen Strukturen, sondern entscheiden, aus der Stärke und Freiheit heraus Alternativen zu haben.

00:25:24: Also strategisch fürs Jahr zwanzig sechsundzwanzig.

00:25:30: Wofür stehen wir als Unternehmer?

00:25:32: Welche drei strategischen Prioritäten sind für uns nicht verhandelbar?

00:25:39: Worauf zahlen wir bewusst ein?

00:25:42: Wo investieren wir?

00:25:43: Und was vor allen Dingen lassen wir konsequent weg?

00:25:46: Worauf verzichten wir?

00:25:49: In Bezug auf Entscheidungen und Umsetzung, klare Entscheidungslogik festlegen, Transparenz schaffen hier.

00:25:58: Rechte ordnen, Rechte zuweisen.

00:26:04: und Klarheit darüber schaffen, wer für was, wo verantwortlich ist, Entscheidungen zeitnah treffen, terminieren, nicht hinaus schieben und vertagen, lieber in der Zukunft korrigieren.

00:26:22: Insgesamt für alle diese Themen, feste, klare Umsetzungs- und Review-Mechanismen, wann schauen wir uns die Entscheidung wieder an?

00:26:33: Wie monitoren wir die Ergebnisse?

00:26:35: Wann und wie korrigieren wir gegebenenfalls?

00:26:38: All das gehört zum normalen Handwerkszeug einer Zeit voller Bewegung und voller Unruhe.

00:26:45: Und bezogen auch Führung und Kommunikation.

00:26:50: Jeder von uns sollte sich fragen, was ist meine klare Führungsbotschaft für twenty-sechsundzwanzig?

00:26:58: Was kann ich in meine Organisation hineingeben, das Orientierung nach vorne auf etwas hin?

00:27:05: schafft, dass Begeisterung entfacht, dass Zuversicht auslöst.

00:27:10: Wie kann ich Entscheidungen, die ich treffe, entsprechend transparent machen?

00:27:15: Wie kann ich nach Innenorientierung geben und nach außen auch Handlungsfähigkeit und Sicherheit abstrahlen, indem ich konsequent auch Handel und konsequent das, wofür wir stehen als Unternehmen, wonach wir handeln als Unternehmen?

00:27:34: sichtbar mache, also auch dadurch Vertrauen aufbauen.

00:27:38: Also unter dem Strich aus meiner Sicht, im Jahr ist es nicht einfach und wird auch nicht einfach her als im Jahr ist es auch nicht einfach.

00:27:41: her als im Jahr ist es auch nicht einfach.

00:27:43: her als im Jahr ist es auch nicht einfach.

00:27:43: her als im Jahr ist es auch nicht einfach her.

00:27:45: als im Jahr ist es auch nicht einfach her.

00:27:47: als im Jahr ist es auch nicht einfach her.

00:27:48: als im Jahr ist es auch nicht einfach her.

00:27:48: als im Jahr ist es auch nicht einfach her.

00:27:49: als im Jahr ist es auch nicht einfach her.

00:27:50: als im Jahr ist es auch nicht einfach her.

00:27:51: als im Jahr ist es auch nicht einfach her.

00:27:52: als im Jahr ist es auch nicht einfach her.

00:27:53: als im Jahr ist es auch nicht einfach her.

00:27:54: als im Jahr ist es auch nicht einfach her.

00:27:55: als im Jahr ist es auch nicht einfach her.

00:27:56: als im Jahr ist es auch nicht einfach her.

00:27:58: als im Jahr ist es auch nicht einfach her.

00:27:59: als im Jahr ist es auch nicht einfach her.

00:28:01: als im Jahr ist es auch nicht einfach her.

00:28:01: als im Jahr ist es auch nicht einfach her.

00:28:02: als im Jahr ist es auch nicht einfach.

00:28:04: her als Verantwortung für die Zukunft begreift.

00:28:07: Der wird in Jahrzehnte und Jahrzehnte erfolgreich sein.

00:28:12: Wem es gelingt, die Veränderung und die Unruhe und das Rauschen um uns herum nicht als Einschüchterung, sondern als Aufforderung für Gestaltung zu interpretieren und es in klare Handlungen zu übersetzen, der wird auch hier seine Mitarbeitenden hinter sich haben und wird die Organisation auch in diesen unruhigen Zeiten wie ein Kapitän der Schiff durch unruhige Seesteuern.

00:28:43: Ich wünsche Ihnen, ich wünsche uns allen ein gutes Gelingen und Erfolg und starten wir zuversichtlich und mit klarem Blick und klare Orientierung in das Jahr.

00:28:58: Wer sich den Themen und Herausforderungen von twenty-six und zwanzig nicht alleinstellen möchte, sondern einen Sparingspartner an seiner Seite sucht, auf dessen Kontaktaufnahme freue ich mich.

00:29:10: Ich bin gespannt auf den Austausch und wünsche Ihnen und euch allen da draußen einen tollen Start in dieses Jahr.

00:29:18: Viele Grüße, euer und ihr Christian Haak.

00:29:26: Vielen Dank, dass ihr den Christian Haak Podcast gehört habt.

00:29:30: Es ist ein Herzensprojekt und bedeutet mir wirklich viel.

00:29:34: Wenn es euch gefallen hat, lasst mir bitte ein Like da oder sendet mir eure Ideen und Kommentare.

00:29:42: Abonniert den Podcast auf einem der Podcastportale Eures Vertrauens.

00:29:49: Wir hören uns in der nächsten Folge mit Mehrwert und Inspiration für den Kopf, euer Christian.